Micropayment oder Mikrobezahlung im Interntet dürfte immer mehr im kommen sein und auch ich werde mit meinen verschiedenen Blogs das ganze Beobachten und Testen. Doch was ist nun eigentlich so genanntes Micropayment? Sehr gut wird dieses System im folgenden Video von flattr.com beschrieben:
Mit Micropaymentdiensten wie flattr.com oder kachingle.net können Besucher einer Webseite, eines Beitrages oder eines Videos eine kleine “Anerkennung” an den Autor oder Webseitenbetreiber bezahlen. Das ganze funktioniert folgendermaßen: Als erstes muss der Internetuser sich auf entsprechenden (wie oben genannten) Micropaymendiesten registrieren und einen kleinen Beitrag pro Monat einzahlen (flattr: 2, 5, 10 oder 20 €; kachingle: 5 $). Dieser Betrag wird dann (abzüglich von ca. 10 % + PayPal Gebühren) gleichmäßig an die entsprechenden Autoren oder Webseitenbetreiber verteilt, sofern er digitale Inhalte durch einen Klick auf die entsprechenden Buttons (wie z.B.: am Ende dieses Beitrages) oder des Logos unterstützen möchte:
Regular Reader? Kachingle is a simple way to support my site and other sites you love
Zur Zeit gibt zwei Micropaymentdienste welche wohl das größte Zukunftspotential aufweisen, zum einen flattr.com und zum anderen kachingle.net. Ein Vergleich dieser beiden Systeme kann auf ikosom.de -Flattr und Kachingle – ein Systemvergleich nachgelesen werden. Im wesentlichen unterscheiden sich die beiden Dienste davon, dass bei flattr.com in der Regel jeder einzelnen Beitrag oder sogar jedes Kommentar “Unterstützt” werden kann. Der monatliche Beitrag wird bei Flattr am Ende des Monats gleichmäßig pro Klick aufgeteilt. Kachingle sieht eine Webseite bzw. eine Onlineplattform als ganzes, wodurch mehr oder weniger der Gesamtauftritt einer Webseite, etc. honoriert wird. Die Aufteilung des monatlichen Beitrages kann auf Wunsch noch nach der Anzahl, wie oft eine entsprechend bewertete Seite besucht wurde, verteilt werden. Weitere dieser sogenannten “Social Micropayment Services” wie z.B.: Payme Credit, Rewrd.com oder Sofatutor sind in diesem Beitrag von e-byz.ch - Thank You Economy: Flattr – Freiwillig für Inhalte bezahlen beschrieben.
Wieviel Geld kann man damit verdienen? Diese Frage kann ich leider noch überhaupt nicht beantworten und auch im Internet habe ich noch kaum Informationen darüber gefunden. Außerdem erscheint mir der Begriff “Geld Verdienen” für diese “Social Micropayments”, welche sich alle erst in einer Betaphase befinden, derzeit noch für übertrieben. Bei flattr.com ist es auf jedenfalls so, dass zumindest jeder Seitenbetreiber, welcher einen flattr-button unter seinen Beiträgen einbinden will, mindestens 2 € / Monat in dieses System investieren muss, damit diese Buttons auch aktiv bleiben. Bei kachingle.net muss ein Seitenbetreiber derzeit nicht zwingend “aktiv” an diesem System teilnehmen.
Nach dem ich in meinem letzten Post “ Steuerausgleich/ Jahresrückblick: So viel habe ich im Internet verdient!” einen kleinen Jahresrückblick über meine Blogeinnahmen und Besucherzahlen gegeben habe, möchte ich in diesem Beitrag etwas über die Blogeinnahmen andere deutschsprachiger Blogs schreiben. Ohne Fleiß kein Geld, wodurch auch die meisten Blogs “Hauptberuflich” betrieben werden, um entsprechend aktuelle Beiträge schreiben und somit viele Besucher zu erhalten. Laut selbstaendig-im-netz.de konnte dieser Blog alleine im Jänner 3.534,69 € verdienen, was umgerechnet auf die investierte Zeit auf einen Stundenlohn von ca. 59 € / h kommt. In folgender Tabelle sind einige Top-Verdienende-Blogs zusammengefasst:
Anhand dieser Blogs sieht man gut, was alles im Internet möglich ist, was auch gleichzeitig ein kleiner Motivationsgrund für mich ist, weiter zu machen. Eine monatliche Übersicht über “Einnahmen deutschsprachigen Blogs” und deren Entwicklung gibt es meistens auf selbstaendig-im-netz.de zum Nachlesen.
Also allem in allem bin ich im Vergleich zu den anderen Blogs fast ein bisschen neidisch, aber auf der anderen Seite weisen diese zumeist eine deutlich höherer Besucherzahl auf, als meine Blogs. Zusätzlich nutzten diese noch deutlich mehr Werbeformen als ich und “Google-Adsense” macht oft nur einen geringen Anteil ihrer Einnahmen aus, was für mich natürlich bedeutet, dass ich mich im Jahr 2010 vermehrt um andere Werbeeinnahmequellen, wie zum Beispiel “bezahlte Posts”, etc. umschauen werde.
Als letzten Punkt würde es mich noch einige Fragen interessieren, die IHR mir vielleicht in Form eines Kommentars beantworten könnt: Wie sieht es mit EUREN Einnahmen im Internet aussieht? Wie hoch sind diese und wie erwirtschaftet ihr diese? Welche Werbeformen könnt ihr empfehlen?
Die Tickets zur Black Ice World Tour von AC/DC waren nur nach wenigen Minuten bei sämtlichen Vorverkaufstellen ausverkauft. Um den “Schwarzmarkthandel” mit den Tickets etwas zu verringern, durften nur maximal 4 Tickets an eine Person verkauft werden. Am 16.12.2009 startete der offizielle Vorverkauf für das AC/DC – Konzert am Welser Flughafen und ich konnte zum Glück zwei Tickets für je “günstige” 80,5 € (exkl. Spesen und Versandkosten) ergattern. Jetzt fragen sich bestimmt viele, was an 80,5 € noch günstig ist? Ihr habt recht, gar nichts ist daran günstig, doch im Vergleich zu den Preisen die bereits jetzt über E-bay für AC/DC Tickets für den Auftritt in Wels erzielt werden, waren meine Karten richtig preiswert.
So wie es scheint, dürften sich einige darauf spezialisieren, Konzertkarten zum Normalpreis einzukaufen und diese dann z.B.: über E-Bay zu versteigern. Wenn man das ein wenig professionell betreibt, lässt sich bestimmt ein nettes Nebeneinkommen erzielen. Die Gewinne was dabei erzielt werden, liegen zum Teil bei über 100%. Im Schnitt werden auf e-Bay ca. 140 € pro AC/DC Karte für Wels (+74 %) erzielt. Bis jetzt liegt der Rekord für ein einzelnes AC/DC Ticket bei sauberen 202 € (+ 150%): bis zu 4 Stehplatzkarten – ACDC – Konzert – Wels. Wobei ich denke, dass dieser E-Bayer durch sein Angebot mit “bis zu 4 Tickets” den Käufer eventuell verwirrt hat und dadurch diesen enormen Preis für eine einzige Karte erzielen konnte.
Rein rechtlich kann nicht viel, soweit ich zumindest bis jetzt mitbekommen habe, gegen einen privaten Weiterverkauf der Tickets (auch zu höheren Preisen) unternommen werden. Wobei der Veranstalter eventuell durch die AGB`s etc… zumindest den gewerblichen “Schwarzmarkthandel” unterbinden kann: Der gewerbliche Weiterverkauf von Eintrittskarten
Also wenn jemand ein Gespür für gute Konzerte hat und ein wenig (im kleinen, bzw. privaten Ausmaß) mit Konzerttickets spekulieren möchte, dem stehen mit Internet wohl sämtliche Möglichkeiten offen, Geld damit zu verdienen. Wobei jeder gewinnbringende Weiterverkauf entsprechend “versteuert” werden muss, um nicht am Ende mit dem Finanzamt Probleme zu bekommen. In Österreich kann ein Arbeitnehmer der mit seinen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit lohnsteuerpflichtig ist, aus anderen Einkünfte bis zu 730 € pro Kalenderjahr steuerfrei dazuverdienen [Quelle: Bundesministerium für Finanzen]. Ob es in Deutschland ähnliche Regelungen gibt, kann ich leider nicht sagen.
Ich persönlich finde diese Art von “Zusatzeinkommen” jedoch unfair gegenüber wirklichen Musik-Fans, denen durch Hamsterkäufe zuerst die Tickets weggekauft werden, nur um diese Anschließend zu deutlich überhöhten Preisen weiter zu verkaufen. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Veranstalter irgendwann Lösungen gegen das Versteigern der Tickets finden. Erste Ansätzte gibt es bereits, wie personalisierte Tickets, die nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig sind. Leider ist diese Variante (noch) nicht für Großveranstaltungen wie diverse Konzerte und Festivals umsetztbar. Eine weiter Möglichkeit ist noch, nicht das gesamte Kontingent von den offiziellen Verkaufsstellen am Anfang bereits zu verkauften, sondern in unregelmäßigen Abständen weitere “günstige” Karten anzubieten. Die dritte und wohl aufwendigste Möglichkeit die mir noch einfällt wäre das Veranstalten eines “Zusatzkonzertes“, wodurch vermutlich viele “Spekulanten” dann auf ihren Tickets “sitzen” bleiben würden. Mehr dazu gab es bereits 2008 auf musiktipps24.com wo unter anderem ein Boykottaufruf gestartete wurde, keine AC/DC-Karten bei Ebay zu kaufen, den ich gerne unterstützt hätte!
Um abschließend noch einmal zur Black Ice World Tour von AC/ DC zurück zu kommen, möchte ich hier noch die Tourdaten für 2009 mit drei Stops in Deutschland und einem in Österreich auflisten:
16-May-2010 – Bucharest, Romania – Piata Constitutiei